rechtschreibung

Rechtschreibung

die rechte Schreibung dessen, was man sagt?

Wem selbige auf diesen Seiten komisch oder gar falsch vorkommt, dem sei gesagt: auch wenn die deutsche Rechtschreibung eine komplizierte ist, beherrschen sie die Betreiber von “www.sternberger-kuchen.de” allesamt ziemlich gut. Alle veröffentlichten Artikel sind sorgfältig Korrektur gelesen worden und sollen genau so geschrieben sein, wie sie es sind! Manche Wörter sind absichtlich “verfälscht” worden (wie z.B. “gucken” mit “k”, “kaffe” ohne zweites e am ende etc.).
Gleiches gilt für die vielleicht eigenwillig erscheinende Kommasetzung und die Groß- und Kleinschreibung: alles so gewollt!

Aber niemand ist perfekt und manche Artikel werden zu weit fortgeschrittener Stunde geschrieben…da kann sich schon mal der eine oder andere Fehler einschreiben und auch eine Korrekturlesung unentdeckt überleben. Bitte meldet uns, wenn so etwas auffällt!

Ein Gedanke zu „rechtschreibung

  1. Denken hat mit Sprache nichts zu tun!
    Wie ist das Verhältnis von Sprache und Denken? Die Frage ist leicht zu beantworten! Sprache hat mit Denken überhaupt nichts zu tun! “Die Vorstellung, Gedanken und Sprache seien ein- und dasselbe, ist gewissermaßen eine konventionelle Absurdität” meint Steven Pinker (2001, S. 67 f). Der Geist denkt vielmehr ‘mentalesisch’, in einer ‘Gedankensprache’, so Pinker.
    Sprache hat nur eine Art von Zulieferfunktion für den Geist. Die Wahrnehmung von Sprache vermittelt Inhalte mit denen dann gedacht wird (aber unsprachlich, eben “mentalesisch”!) Und dann braucht man die Sprache wieder für den Abtransport der Fertigprodukte: Das was man sich ausgedacht hat, muss gewöhnlich irgendwie mitgeteilt, also gesagt oder aufgeschrieben werden. Aber das “eigentliche” Denken findet unsprachlich, ‘mentalesisch’, statt. Und diese Auffassung teilt Pinker z.B. mit Albert Einstein: “Die Worte oder die Sprache, in schriftlicher oder gesprochener Form, scheinen in meinem Denkmechanismus keine Rolle zu spielen”. Ganz im Einklang damit meinte Sir Francis Galton: “Es ist für mich ein ernstes Hindernis beim Schreiben und noch mehr beim mündlichen Erklären, dass ich mit Worten nicht so leicht denke wie sonst”. Und Schopenhauer erklärte drastisch: ” …, dass Gedanken in dem Moment sterben, da sie durch Worte verkörpert werden”. Faraday dachte, ähnlich wie Einstein, in Vorstellungsbildern (also unsprachlich) und sah die magnetischen Kraftlinien als eine Art gebogener Röhren im Raum (Pinker, 2001, S. 83).

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